Leitbild

Folgendes Leitbild hat der Kirchenvorstand 2005 verabschiedet:

In der Kirchengemeinde geschieht die Kommunikation des Evangeliums.

Die Kommunikation des Evangeliums wird sichtbar in allem gemeindlichen Tun. Sie findet in besonderer Weise in Gottesdiensten, in gottesdienstlichen Formen und in der Kirchenmusik statt. Gottesdienstliche Angebote sind eingebunden in ein Ganzes und an verschiedenen Orten erlebbar. Die persönliche Begegnung ist wichtig, aber nicht alleinige Kommunikationsform.

Das Leben der Kirchengemeinde gestalten Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche gemeinsam.

Die Arbeit der Haupt-, Neben- und Ehrenamtlichen ist klar beschrieben. Ehrenamtliche werden begleitet und gefördert. Alle Mitarbeitenden bemühen sich um ein ehrliches und freundliches Miteinander. In Konfliktfällen wird ein offener Klärungsprozess angestrebt. Die Vernetzung der in der Kirchengemeinde Tätigen fördert die Qualität der Angebote und die eigene Zufriedenheit. Die Kirchengemeinde beschränkt sich auf als wichtig erkannte Arbeitsfelder, weiß um ihre Ressourcen und wirtschaftet nachhaltig.

Die Kirchengemeinde gibt Evangelischen im östlichen Ammerseeraum eine kirchliche Heimat.

Die zahlen- wie flächenmäßige Größe der Kirchengemeinde ist im Bewusstsein aller Mitarbeitenden. Evangelische Repräsentanz und Öffentlichkeitsarbeit sind unverzichtbare Aufgaben. Die Ökumene ist bestimmt durch ein freundlich – selbstbewusstes Miteinander. 

Sie begleitet Menschen in ihrer Glaubensentwicklung, an Lebensübergängen und in Krisenzeiten.

Der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kommt dabei eine besondere Rolle zu. Die Konfirmation und die Vorbreitung darauf ist eine besonders begleitete Phase der Persönlichkeitsentwicklung. An Lebensübergängen (Kasualien) bietet die Kirchengemeinde professionelle Gestaltung an. Die Kirchengemeinde hat die demografische Entwicklung im Blick und reagiert darauf. Seelsorge geschieht hauptsächlich in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern, bei Geburtstagsbesuchen sowie in Einzelgesprächen.

Sie nimmt die Menschen in ihrer unterschiedlichen Kirchenbindung wahr.

Die volkskirchliche Frömmigkeit und Tradition ist Grundlage und Aufgabe. Art und Inhalt aller Angebote werden sowohl hinterfragt wie entwickelt.